Der Bruder des verstorbenen Judah Botwin und Schwager von Nancy brachte dieselbige mit Conrad zusammen, dem Sohn der Dealerin Heylia.
Andy kennt sich in der Szene nur aus einem Grund so gut aus- er ist jahrelanger Konsument. Seine Lebensphilosophie, locker mal eben von einem Tag auf den anderen zu leben, schlägt sich auch in seinen Auffassungen von Arbeit und Pflichtbewusstsein nieder. Als irgendwie doch liebenswerter Schmarotzer und Chaot wird er zwar schnell lästig, doch es gibt auch Momente, in denen Andys Hirn einen Evolutionssprung vom Neandertaler zum geistig voll entwickelten Individuum zu machen scheint. Doch genauso schnell, wie Andy zu erwachsenen Gedanken in der Lage scheint, ist diese Phase auch schon wieder vorüber.
Das alles erweckt vielleicht den Eindruck, Andy sei vollkommen verwahrlost. Doch er achtet schon auf sich. Zumal sein zweitliebstes Hobby neben dem grünen Glimmstengel die körperliche Ertüchtigung zu zweit ist. Er lässt nichts unversucht und baggert jeden Rock an, der nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Andy ist nicht unbedingt der schlechteste Mensch auf der Welt. Er geht nur eben gern den Weg des geringsten Widerstandes und stößt damit auf Unverständnis. Aber wenn Not am Mann (oder an der Frau) ist, hilft er gern- eben auf seine Weise.